Digitaler Wandel – Welche Kompetenzen brauchen wir?

Welche Kompetenzen betrachten die Deutschen als die wichtigsten für die digitale Zukunft? Die überwiegende Mehrheit der Deutschen (85%) ist überzeugt dass alle Berufe und Branchen zukünftig digital geprägt sein: mit Drohnen für Dachdecker, Algorithmen für Anwälte und Pflegeroboter im Altenheim. Eine repräsentative Befragung im Auftrag der Vodafone Stiftung zeigt interessante Resultate:

  • Lebenslanges Lernen und der sichere Umgang mit digitalen Technologien sind die beiden Kernkompetenzen in einer digitalen Welt.
    Die große Mehrheit der Deutschen (81 Prozent) ist sich sicher, dass Jugendliche es künftig ohne ein grundlegendes Verständnis digitaler Technologien schwer haben werden, einen guten Arbeitsplatz zu erhalten. Gleichzeitig stufen die Meisten (89 Prozent) das lebenslange Lernen als Kernvoraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung der digitalen Zukunft ein.
  • Die Deutschen sind sich einig: Nur das umfassende Zusammenspiel technischer, emotionaler und sozialer Kompetenzen ermöglicht den erfolgreichen Umgang mit den Herausforderungen des digitalen Wandels.
    Den Deutschen ist bewusst, dass mit wachsenden Anforderungen in der Arbeitswelt und einer Beschleunigung durch die Digitalisierung vor allem auch neue emotionale und soziale Herausforderungen auf sie zukommen, die sie ohne eine breite Palette sogenannter „soft skills“ nicht bewältigen können. So werden Flexibilität (82 Prozent), Widerstandsfähigkeit (80 Prozent), Team- und Kommunikationsfähigkeit (78 Prozent), charakterliche Stärke (75 Prozent), kritisches Denken (71 Prozent) sowie Kreativität (63 Prozent) und Empathie (58 Prozent) von der Mehrheit der Bevölkerung als entscheidende Fähigkeiten für die Zukunft gesehen.
  • Nicht einmal jeder Zweite fühlt sich für die digitale Zukunft vorbereitet.
    Nur vier von zehn Deutschen (44 Prozent) fühlen sich für die neuen Anforderungen der digitalen Welt gewappnet. Ein Fünftel gibt an, kaum gerüstet zu sein. Jüngere hingegen zeigen sich mehrheitlich optimistisch: Die bis 30-Jährigen sehen sich gut aufgestellt (70 Prozent) und auch zwei Drittel der Jugendlichen (66 Prozent) glauben ausreichend kompetent zu sein. Nur sehr wenige junge Leute (3 Prozent und 5 Prozent) schätzen ihre Fähigkeiten als völlig unzureichend ein, während dies bei den über 50-Jährigen ein Drittel (32 Prozent) tut.

    Lebenlanges Lernen wird durch 89% der Deutschen als Kernkompetenz für die digitale Zukunft gesehen. Wissensmanagement kann hierin eine wichtige Rolle spielen, nämlich bei der Analyse welche Expertise aufgebaut und vertieft werden muss, und wie Lernen ein Lebensbegleiter wird. Für Jüngere, aber auch für Ältere.

    Vodafone-Studie ‘Coding & Charakter’ (10/2017)

 

 

 

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